HWK für Ostthüringen

Zeulenroda: Nach Lehrabschluss geht's weiter auf der Karriereleiter

(02.09.2017) Das Handwerk ist und bleibt in der sozialen Marktwirtschaft der prägende Faktor. Dazu tragen nun auch die 17 Junggesellen und Jungfacharbeiter bei, die zur Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda ihre Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe erhielten. Es sind dies sechs Maler und Lackierer, fünf Tischler, drei Fachpraktiker für Holzbearbeitung, zwei Maurer sowie ein Hochbaufacharbeiter.

Wolfgang Jacob, Vizepräsident der Handwerkskammer für Ostthüringen unterstrich in seiner Festrede, wie wichtig es sei, sich jeden tag aufs Neue mit Eifer und Akribie den neuen Herausforderungen zu stellen. „In Ihrer Lehrzeit haben Sie dies unter Beweis gestellt“, würdigte er die gezeigten Leistungen. Jetzt gelte es, auf diesem Weg die weiteren Schritte auf der Karriereleiter im regionalen Handwerk zu gehen. Das Handwerk braucht Fachkräfte in den Städten und Gemeinden sowie Unternehmensnachfolger für Handwerksbetriebe. Deshalb sei stetige Weiterqualifizierung von enormer Bedeutung.

Aber auch Gottfried Floß, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda betonte, den Blick fürs Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Wir brauchen Unternehmen und Fachkräfte, wie die jetzigen Absolventen, die sich der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stellen. „Das Handwerk ist regional und lokal gebunden. Deshalb ist die Ausbildung von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der wirtschaftlichen Leistungskraft“, so Gottfried Floß. Sein Dank galt an dieser Stelle auch den ausbildenden Handwerksbetrieben, den Berufsschullehrern sowie Freunden und Verwandten der Absolventen, die zum jetzigen Erfolg maßgeblich beigetragen haben.



Foto: Glückwunsch den 17 Junggesellen und Jungfacharbeitern, von denen 15 zur Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda stolz ihre Gesellenbriefe und Facharbeiterzeugnisse präsentierten.