KHS Altenburg-Gera-Zeulenroda

Freisprechung und schwebender DachstuhlNeue Gesellen im Zimmererhandwerk

Der Theatervorplatz in Gera wurde zum festlichen Mittelpunkt des Zimmererhandwerks. Zahlreiche Gäste, Betriebe, Innungsvertreter und frisch geprüfte Fachkräfte feierten ihre  diesjährige Gesellenfreisprechung.

Die Veranstaltung begann mit den traditionellen Ritualen der Freisprechung, die den Wert und die Geschichte des Zimmererhandwerks eindrucksvoll sichtbar machten. Ein besonderes Highlight war erneut die Präsentation des schwebenden Dachstuhls – meisterhaft ausgeführt von Wandergesellen und den Vertretern der "Gesellschaft der Rechtschaffenden Fremden Zimmerer- und Schieferdeckergesellen".

In diesem Jahr konnten außerdem die Gesellen aus Südthüringen begrüßt werden. Gemeinsam mit Frank Jäger, Vorsitzender des Prüfungsausschusses und Obermeister der Zimmerer-Innung Südthüringen, nahmen sie an der Freisprechung teil und stärkten die Verbundenheit der Thüringer Zimmerer-Innungen.

Der feierliche Freispruch der Gesellen wurde von Mario Sieb, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, vorgenommen. Die Übergabe der Zeugnisse erfolgte – ganz im Sinne der Zimmerertradition – mit dem symbolischen Nageleinschlagen, das den Übergang vom Lehrling zum Gesellen würdig markiert.

In diesem Jahr wurden zwei Gesellen besonders geehrt: Niklas Willy Taubert, Ausbildungsbetrieb IHR Tischler GmbH & Co. KG, mit einer herausragenden Praxisnote von 98 Prozent und Jonathan Gildner, Ausbildungsbetrieb Höfer Holzbau GmbH, mit einer hervorragenden Praxisnote von 92,33 Prozent.

Die Festrede hielt Thomas Lenk, Bürgermeister der Stadt Gera, der die Bedeutung des Handwerks für die Region hervorhob.
Auch Karsten Sachse, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Ostthüringen, würdigte die Leistungen der Prüflinge und die wichtige Rolle der Ausbildungsbetriebe.