Corona-Lockerungen
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Corona: Alle wichtigen Infos für das Ostthüringer Handwerk

News-Update, Verordnungen, Branchenregelungen, Antragsformulare, Hotlines u.v.m.

Die Handwerkskammer für Ostthüringen hält an dieser Stelle für ihre Mitgliedsbetriebe, Handwerksmeisterinnen und -meister, Mitarbeiter und Auszubildenden alle umfassenden Informationen rund um die Coronakrise und die damit verbundenen Auswirkungen bereit.

Corona-Hotline:

0800 / 22 88 88 2 (Mo-Do  8 bis 16 Uhr und  Fr 8 bis 12 Uhr)



Aktuelle Verordnungen des Bundes, des Landes und Allgemeinverfügungen

Hinweis: Es gilt grundsätzlich: Bundesverordnung gilt vor Landesverordnung und diese wiederum vor den Allgemeinverfügungen der Gebietskörperschaften (Landkreise und kreifreie Städte). Die jeweils untergeordneten Länder bzw. Gebietskörperschaften haben aber die Möglichkeit, die übergeordnete Verordnung zu erweitern. Es gelten in diesen Fällen die jeweils verschärften Regelungen. Eine Abschwächung vorrangiger Verordnungen ist nicht möglich.

 Infektionsschutzgesetz des Bundes (online-Version) und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (23.11.2021) als PDF

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundes sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundes

Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung (gültig bis 24.01.2022)

Thüringer Corona-Eindämmungserlass (gültig ab 11.12.2021)

Thüringer Quarantäne-Erlass (gültig ab 10.09.2021)



Corona-Warnstufen in Thüringen

Welche Warnstufe gilt bzw. ob überhaupt eine Warnstufe an Ihrem Betriebssitz gilt, kann auf der Seite des Thüringer Gesundheitsministeriums leicht und übersichtlich abgefragt werden.

 Sie finden diese Informationen unter www.tmasgff.de/fruehwarnsystem

Zudem werden stadt- und landkreisgenau die jeweiligen Zahlen veröffentlicht: www.tmasgff.de/covid-19/fallzahlen



3-G am Arbeitsplatz

Bitte beachten Sie zu den bundesweiten 3-G-Regelungen unser NEWS-Update vom 23.11.2021.

Sie können folgende Vorlage für die Erfassung des Status "geimpft", "genesen" bzw. "getestet" verwenden:

 VORLAGE IfSG (bitte mit Adobe Acrobat öffnen, Zeilen sind am PC ausfüllbar)

 NEWS-Update
Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Mit unserem News-Update sind Sie immer aktuell über die neuesten und für das Handwerk relevanten Entwicklungen informiert.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil vom 12.01.2022 entschieden, dass Mieter von gewerblich genutzten Räumen, im Fall einer durch die Corona-Pandemie angeordneten behördlichen Schießung, grundsätzlich einen Anspruch auf Anpassung der Miete wegen Störung der Geschäftsgrundlage gemäß § 313 Abs. 1 BGB haben.

Damit ist auch für betroffene Handwerksunternehmen eine Rechtssicherheit geschaffen. Allerdings darf es keine pauschalisierten Mietminderungen geben. Es muss stets die konkrete Situation im Einzelfall unter Berücksichtigung einer gerechten Risikoverteilung zwischen dem gewerblichen Mieter und Vermieter betrachtet werden.

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat neue Quarantäne-Regeln für die Absonderung von Kontaktpersonen bzw. Infizierte mit der Omikron-Variante erlassen, die mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten sind.

Daraus geht hervor, dass sowohl für Infizierte oder Kontaktpersonen eine Isolations-/Quarantänepflicht für 10 Tage besteht. Ein "Freitesten" ist nach frühestens nach 7 Tagen möglich.

Nicht in Quarantäne müssen demnach Kontaktpersonen, die geboostert sind. Ebenfalls ausgeommen von der Quarantäne sind Kontaktpersonen, die doppelt geimpft oder genesen sind, wenn die Erkrankung/Impfung weniger als drei Monate zurückliegt.

Bitte beachten Sie, dass diese Regelungen aktuell nur für Betroffene im Zusammenhang mit der Omikron-Variante des Corona-Virus gelten! Bisher gültige Quarantäneregelungen bleiben für andere Virusvarianten bestehen. Auskünfte erteilt das Gesundheitsamt, welches für Ihren Wohnsitz zuständig ist - dieses legt auch die Quarantänemaßnahmen im Einzelfall fest.

Thüringer Quarantäne-Erlass zur Omikron-Variante

Kurzübersicht: Das gilt zur Isolation/Quarantäne bei der Omikron-Variante

 Überbrückungshilfe IV
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) hat die Corona-Hilfen für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten verlängert. Die bisherigen Fördervoraussetzungen und -höhen sind weitestgehend unverändert. Im Programm "Überbrückungshilfe IV" erfolgt wie bisher eine Fixkostenerstattung ab einem coronabedingtem Umsatzrückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019.
Modernisierungs- und Renovierungskosten sind dagegen nicht mehr förderfähig. Ferner erfolgt eine Modifizierung des Eigenkapitalzuschusses für berechtigte Unternehmen.
Dagegen kann nun auch eine Förderung erfolgen, wenn der Geschäftsbetrieb freiwillig eingeschränkt wird, weil ein Festhalten am üblichen Ablauf zu einer unwirtschaftlicheren Tätigkeit führen würde (somit durch die Einschränkung ein wirtschaftlicherer, laufender Betrieb erfolgt). Diese Regelung ist jedoch aktuell auf den Januar 2022 begrenzt.
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Da eine Antragstellung -wie bisher- nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte möglich ist (sog. prüfende Dritte), beraten diese zu den individuellen Fördervoraussetzungen und möglichen finanziellen Fördersätzen. Der Förderzeitraum der Überbrückungshilfe IV umfasst den 1. Januar bis 31. März 2022. Aktuell ist eine Antragstellung bis 30. April 2022 vorgesehen.
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 weitere Informationen zur Überbrückungshilfe IV auf dem offiziellen Informationsportal des BMWi:
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"Neustarthilfe 2022"
Die Neustarthilfe steht weiterhin Soloselbstständigen zur Verfügung, die keine Ansprüche aus dem o.g. Überbrückungshilfe-Programm im gleichen Zeitraum geltend machen (Ausschluss mögl. Doppelförderung). Die Konditionen der bisherigen Neustarthilfe (bis Dezember 2021) sollen ebenfalls bis 30. April 2022 verlängert werden. Somit ist für Zeiträume ab Januar 2022 ein Antrag auf die "Neustarthilfe 2022" notwendig.
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Eine Antragstellung ist seit Ende dieser Woche möglich unter  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Die Antragstellung erfolgt -wie bisher- ausschließlich online, entweder direkt durch den Soloselbstständigen (Authentifizierung über ELSTER) oder einen prüfenden Dritten.
 
Die "Neustarthilfe 2022" wird auf Antrag für die Zeit von Januar bis März 2022 gewährt. Anträge können bis 30.04.2022 online gestellt werden.
Angaben zu den bisherigen Förderbedingungen der Neustarthilfe finden Sie in unserem Newsupdate vom 14.10.2021.
Bitte beachten Sie, dass die Neustarthilfe Pauschalen vorsieht, wohingegen die Überbrückungshilfe einzelkostenorientiert die Fördersumme berechnet. Der mindestens notwendige Umsatzrückgang liegt bei der Neustarthilfe höher, als bei der Überbrückungshilfe. Aus diesem Grund ist bei der Neustarthilfe im Zuge der Endabrechnung eine mögliche Teilrückzahlung wahrscheinlicher. Bei ausgezahlten Summen aus den Hilfen handelt es sich um Vorschüsse, weshalb die Endabrechnung nach Ablauf des Förderzeitraumes unbedingt vorzunehmen ist!
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  Informationen und FAQ sind auf  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de unter der Rubrik "Neustarthilfe" zu finden.

Zur Stabilisierung des Ausbildungsgeschehens vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde im Sommer 2020 das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen und im vergangenen Frühjahr weiterentwickelt. Trotz fortdauernder Pandemie waren mehrere Fördertatbestände der ersten Förderrichtlinie zum Bundesprogramm jedoch bis zum Jahresende 2021 befristet.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich daher gemeinsam mit der BDA, dem DHIK und dem DGB im Dezember 2021 für eine kurzfristige Verlängerung des Bundesprogramms eingesetzt. Dieses Anliegen
wurde durch die zuständigen Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung aufgegriffen und verlängert.

Entsprechend der Forderung des ZDH können nun
• Ausbildungsprämien (plus),
• „Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit“ für die Monate ab April 2021 und ein
• „Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen“

bis zum 15. Mai 2022 beantragt werden.

Die FAQs des ZDH zur Richtlinie wurden entsprechend angepasst. Diese finden Sie nachfolgend:

FAQs zur Förderrichtline  des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern"

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat nochmals eine geänderte neue Corona-Verordnung veröffentlicht, die jetzt bis zum 24. Januar 2022 gilt. Für das Handwerk haben sich keine Veränderungen zur ursprünglichen Fassung vom 20.12.2021 ergeben. Die in der bisherigen Fassung geltenden Änderungen für das Handwerk finden Sie in der vorhergehenden Newsmeldung.

Was sich in der jetzigen Verordnung geändert hat, finden Sie in der nachfolgenden Lesefassung, in der die geänderten Bereiche blau markiert sind:

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat eine neue Corona-Verordnung erlassen. Diese gilt jetzt bis zum 16. Januar 2021.

Für das Handwerk haben sich gegenüber den bisher gültigen Regelungen einige  Änderungen ab einer Inzidenz von 1.000 bzw. 1.500 ergeben.

Es bleibt bei einer Inzidenz unter 1.000 bei den bisherigen 2G-Regelungen für körpernahe Dienstleistungen (Ausnahme medizinisch, therapeutisch oder pflegerisch notwendige körpernahe Dienstleistungen, in Handwerksunternehmen mit gastronomischen Angeboten (Bäckereien, Konditoren sowie Fleischereien mit Cafe- oder Imissbetrieb) sowie Handwerksbetrieben mit Ladengeschäft (z.B. Uhrmacher, Elektrofachgeschäfte, Gold- und Silberschmiede, Fotografen u.ä.). Ausnahmen gibt es nur im handwerklichen Bereich für Orthopädieschuhtechniker, Optiker und Hörgeräteakustiker. Hier gilt 3G.

Ab Warnstufe 3 und eine 7-Tages-Inzidenz über 1.000 gilt im Handwerk:

- Bei körpernahen Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinisch, pflegerisch oder therapeutisch notwendiger Leistungen) gilt 2G-Plus. Das bedeutet, das auch geimpfte bzw. genesene Personen einen negatien Coronatest vorlegen müssen. Als anerkannte Test gelten weiterhin Antigenschnelltests (nicht älter als 24 Stunden), Selbsttests (unter Aufsicht und vor Ort), PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder Tests mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (nicht älter als 24 Stunden).

- Für Geboosterte entfällt diese Testpflicht ab dem 15. Tag nach der Auffrischungsimpfung.

- Für Kunden der oben genannten Geschäfte bzw. Dienstleistungsbetriebe gilt ab dem 12. Lebensjahr das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

Ab Warnstufe 3 und eine 7-Tages-Inzidenz über 1.500 gelten für das Handwerk die gleichen Maßnahmen wie bei einer 1.000er-Inzidenz.

 Komplettübersicht der Maßnahmen nach den entsprechenden Regelungsbereichen

Angesichts der neuen Zutrittsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (3G/ 2G/ 2G plus) kann es im Einzelfall für Unternehmen unwirtschaftlich sein, Öffnungszeiten in vollem Umfang aufrechtzuerhalten. Im Hinblick darauf, ob Umsatzeinbrüche, die aus freiwilligen Schließungen herrühren, in der Überbrückungshilfe III Plus als coronabedingt anerkannt werden können, gilt nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministriums für den Zeitraum 1. November bis 31. Dezember 2021 folgendes:

"Freiwillige Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs, weil eine Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, infolge von angeordneten Corona-Zutrittsbeschränkungen (3G, 2G, 2G Plus) unwirtschaftlich wäre, schließen die Annahme eines coronabedingten Umsatzeinbruchs nicht aus und beeinträchtigen die Förderberechtigung ausnahmsweise nicht.

Der Antragsteller hat die wirtschaftlichen Beweggründe der freiwilligen Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs dem prüfenden Dritten gegenüber glaubhaft darzulegen. Dabei legt er dar, inwiefern staatliche Corona-Zutrittsbeschränkungen oder vergleichbare Maßnahmen (Verbot touristischer Übernachtungen, Sperrstundenregelungen) seinen Geschäftsbetrieb wirtschaftlich beeinträchtigen. Eine Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs erfolgt dann aus wirtschaftlichen Gründen, wenn zum Beispiel die zu erwartenden Umsatzerlöse bei Öffnung nicht ausreichen würden, die variablen Kosten zu decken oder eine vergleichbare Unwirtschaftlichkeit besteht.

Der prüfende Dritte prüft die Angaben der Antragsstellenden auf Nachvollziehbarkeit und Plausibilität und nimmt die Angaben zu seinen Unterlagen. Auf Nachfrage der Bewilligungsstelle legt der prüfende Dritte die Angaben des Antragstellers der Bewilligungsstelle vor."

Das könnte unter anderem betroffenen Betrieben im Handwerk wie den körpernahe Dienstleistungen, Bäcker/Fleischer mit Teil-Gastronomie, den Messebauern für Konzert-/Messeveranstaltungen oder auch den holz- und glasgestaltenden Handwerkern als Zulieferer oder Betreiber von Weihnachtsmarktständen helfen.

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat den Eindämmungserlass mit Wirkung ab 11.12.2021 geändert. Darin werden Regelungen für Regionen in Warnstufe 3 und mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 1.000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner getroffen.


 Was gilt für das Handwerk?
Grundsätzlich bleiben die bisherigen Regelungen erhalten, es wurden nur Ergänzungen vorgenommen.
Hauptsächlich sind Bereiche der Gastronomie, die Veranstaltungsbranche und das private Leben von den Maßnahmen ab einer 1.000er Inzidenz betroffen. So bestehen Einschränkungen für private Zusammenkünfte (nicht für dienstliche!) und eine Ausweitung der 2G-Regeln (z.B. für Fahrschulen).


Es wird zweifach unterschieden:
 Warnstufe 3 und eine 7-Tages-Inzidenz über 1.000
Hier ist in Bereichen, in denen eine Pflicht zum Tragen einer qualifizierten Gesichtsmaske gem. § 6 Abs. 3 der Thüringer Corona-Verordnung besteht (medizinische oder FFP 2-Maske), keine Auswahl zwischen beiden Maskenarten mehr möglich. Es ist eine FFP 2-Maske zu tragen.
Zudem müssen in Einzelhandelsgeschäften statt den üblichen 10 m² nunmehr 20 m² pro Kunde zu Verfügung stehen.
Körpernahe Dienstleistungen unterliegen bisher einer 2G-Regel. In Ausnahmefällen darf unter 3G-Bestimmungen die Dienstleistung durchgeführt werden. In Regionen der Warnstufe 3 und einer Inzidenz über 1.000 wird aus der 2G-Regelung nun 2G-Plus. Es ist somit neben dem Impf- oder Genesenennachweis auch ein Testnachweis mitzuführen. Die Ausnahmeregelung ("medizinisch, therapeutisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistung") und damit eine Bedienung unter 3G (geimpft, genesen oder getestet) bleibt bestehen.
Gleichzeitig wurden die Regelungen angepasst, die "2G-Plus" definieren. Bisher bedeutete 2G-Plus, dass neben einem vollständigen Impfschutz oder Genesenennachweis immer ein negatives Testergebnis notwendig ist.
Nunmehr gilt eine Befreiung von der Testpflicht innerhalb der 2G-Plus-Regel für folgende Personen:
Geimpfte mit vollständigem Impfschutz, bei denen die letze Impfung nicht mehr als 6 Monate zurückliegt
Geimpfte, die eine Auffrischungsimpfung ("booster") erhalten haben
    Genesene (Gültigkeit der Genesenenbescheinigung beachten!, entspr. 6 Monate)
Insofern müssen diese genannten Personen trotz 2G-Plus-Regel keinen negativen Testnachweis erbringen!


 Warnstufe 3 und eine 7-Tages-Inzidenz über 1.500
Liegt der Landkreis oder die kreisfreie Stadt über dem Schwellenwert von 1.500 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnern an drei aufeinanderfolgenden Tagen, dann greifen weitere Maßnahmen. Hiervon ist jedoch das Handwerk nicht direkt betroffen, da hauptsächlich der Freizeitbereich von den Regelungen umfasst wird.


Details regeln der Thüringer Eindämmungserlass vom 10.12.2021 und ein Informationsschreiben des Thüringer Gesundheitsministeriums vom 09.12.2021.
Beide können Sie hier abrufen:


Im Übrigen haben das Thüringer Gesundheitsministerium sowie die Landkreise und kreisfreien Städte über die geltenden Regelungen, z.B. durch Allgemeinverfügungen, zu informieren. Sie finden Informationen auf den jeweiligen Seiten der Landratsämter. Zusätzlich stehen im oberen Bereich dieser Seite unter "aktuelle Verordnungen" die Allgemeinverfügungen zum Download bereit.

Seit heute sind Anträge im Rahmen des Förderprogramms "Neustarthilfe Plus" für die Monate Oktober bis Dezember 2021 möglich.

An den Antragsvoraussetzungen und Förderbedingungen wurden im Vergleich zum vorherigen Programm "Neustarthilfe" kaum Änderungen vorgenommen. Hauptzielgruppe sind weiterhin Soloselbstständige, die ihre Tätigkeit im Haupterwerb ausüben.

Neu ist dagegen der Vergleichszeitraum: Es gilt nun ein dreimonatiger Referenzumsatz (Oktober, November, Dezember). Bisher wurden 6 Monate zusammen betrachtet. Dies erweist sich als vorteilhaft bei Umsatzschwankungen, da sich diese nun nicht mehr über 6 Monate in der Gesamtbetrachtung auswirken können.

Weiterhin gleich bleiben Rückzahlungsschwellenwerte und das Vorschusssystem. Die "Neustarthilfe Plus" wird vor abschließender Prüfung des Falls (sog. Schlussrechnung) als Vorschuss gezahlt. Nach Ablauf des Förderzeitraumes sind Angaben zu den tatsächlichen Umsätzen zu machen - ausgehend davon entscheidet sich, ob die erhaltenen Beträge erstattet werden müssen oder nicht. Ab Einbußen von 60% (oder mehr) im Vergleich zum Referenzumsatz 2019 erfolgt keine Rückzahlung des Vorschusses. Bei geringerem Umsatzrückgang ist mit Rückzahlungen zu rechnen.

Der Antrag kann wie gewohnt selbst durch den Betriebsinhaber -und ausschließlich online- erfolgen. Ab November ist ebenfalls eine Beantragung über prüfende Dritte (in aller Regel der Steuerberater) möglich.

 LINK zum Direktantrag für Soloselbstständige: Zum Antrag
 Häufige Fragen und Antworten (FAQ) finden Sie zudem auf der offiziellen Seite der "Überbrückungshilfe und Neustarthilfe".


Die Bearbeitung und Auszahlung erfolgt durch die Thüringer Aufbaubank (TAB) in Erfurt.

In unserem News-Update vom 23.08.2021 (siehe Eintrag unten) haben wir die Systemtik des neuen Frühwarnsystems in Thüringen erklärt (insb. "Ab wann gilt eine Warnstufe?"). Die Inzidenz allein ist daher nunmehr kein Wert für die Einführung einer Warnstufe.

Mittlerweile entwickeln sich die Zahlen jedoch derart, dass auch in den Landkreisen und kreisfreien Städten unseres Kammerbezirkes mit der "Hochstufung" aus der grünen Basisstufe in eine der Warnstufen zu rechnen ist. Die Einstufung in eine der Warnstufen 1 - 3 (gelb, orange oder rot) ist mit zusätzlichen Einschränkungen verbunden.

Ob Ihr Kreis oder Ihre kreisfreie Stadt betroffen ist, erfahren Sie auf der Seite des   Thür. Gesundheitsministeriums.

Gemäß der aktuellen Thüringer Corona-Verordnung entscheiden die Landkreise und kreisfreien Städte, welche Regelungen bei erreichen einer Warnstufe getroffen werden.

Es kann daher keine pauschale Aussage erfolgen. Bitte informieren Sie sich beim Landratsamt Ihres Kreises (es gilt der Ort des Betriebssitzes) oder Ihrer kreisfreien Stadt (Gera, Jena). Nur die Kreise, welche Warnstufe 1 (oder höher) erreichen, werden gesonderte Regelungen treffen. In der grünen Basisstufe gelten die aktuellen Maßnahmen unverändert fort, ohne zusätzliche Einschränkungen.

Ab Warnstufe 1 ist mit der Einführung der sog. 3-G-Regel (geimpft, genesen, getestet) zu rechnen. Als Test wird dabei weiterhin auch der übliche "Laien-Selbsttest bzw. Schnelltest" möglich sein.



Grafik Warnstufen



Nachfolgende Übersicht listet die kommunalen Ansprechpartner im Kammerbezirk auf:

 Landratsamt des Landkreises Altenburger Land  03447 / 586-333 oder 03447 586-0

 Landratsamt des Landkreises Greiz   03661 / 876-503 oder 03661 / 876-0

 Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises   036691 / 70-0

 Landratsamt des Saale-Orla-Kreises   03663 / 488-0

 Landratsamt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt   03671 / 823-0

 Stadtverwaltung Gera   0365 / 838-1219 oder 0365 / 838-3526

 Stadtverwaltung Jena   03641 / 49-2222 oder 03641 / 8730030



Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten und die entsprechenden Verfügungen von betroffenen Kreisen (nur Kreise, die sich in einer Warnstufe befinden) im Abschnitt "aktuelle Verordnungen" veröffentlichen.



 Arbeitsschutzstandards und Mustervorlagen

Auf vielfachen Wunsch haben wir hier alle uns vorliegenden Arbeitsschutzstandards sowie Hygienekonzepte und Mustervorlagen zusammengefasst. Diese werden stetig aktualisiert.



Arbeitsrechtliche Auswirkungen

Auch arbeitsrechtliche Folgen sind im Zuge einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu erwarten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat udie wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) hat ihren Praxisleitfaden „Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie“ aktualisiert. Darin sind die wichtigsten arbeitsrechtlichen Aspekte wie etwa zur Arbeitspflicht zusammengefasst.

Zudem stellen wir Ihnen hier den "Leitfaden zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen" zur Verfügung. Der Leitfaden hat zum Ziel, für Risiken bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen zu sensibilisieren und Prävention zu fördern. Er wurde von der Berufsgenossenschaft RCI, dem Gesamtverband der Versicherungsunternehmen, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der International SOS Foundation erstellt.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 Leitfaden der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitsgeberverbände zu arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie (Stand Juli 2020)



Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung

Viele Ausbildungsbetriebe beschäftigen im Zuge der Corona-Krise auch Fragen rund um die Ausbildung ihrer Azubis: Vergütung, Kurzarbeit-Regelungen, Abschluss- und Zwischenprüfungen, Berufsschule und vieles mehr. Wir haben hier die wichtigsten Themen aufgelistet, um den Unternehmen Handlungshinweise zu geben.



Informationen zum Kurzarbeitergeld

Sollten in Unternehmen infolge des Coronavirus Aufträge storniert werden, Umsätze ausbleiben und dadurch Kurzarbeit angeordnet werden müssen, hält die Arbeitsagentur Auskünfte zur Beantragung von Kurzarbeitergeld (KUG) bereit.

Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung

Antrag auf Kurzarbeitergeld

Viele von Unternehmen haben bisher keine Erfahrung mit dem Verfahren und schicken ihre Anzeigen und Anträge per Mail an die Agenturen für Arbeit. Das führt zu Verzögerungen bei der Bearbeitung. Deshalb gibt es nachfolgende einige Hinweise, die zur Beschleunigung des KUG-Antragsverfahrens beitragen sollen.

Wichtige Hinweise zur Beschleunigung des KUG-Antragsverfahrens

Agentur für Arbeit Altenburg-Gera:

E-Mail: halle.031-OS@arbeitsagentur.de

Hotline

Für Arbeitgeber

Tel.: 0365/857666



Für Arbeitnehmer

Tel.: 0365/857888

Agentur für Arbeit Jena:

E-Mail: erfurt.031-OS@arbeitsagentur.de

Hotline

Tel.: 0361/3021612



Entschädigung bei Entgeltausfall

Sollte es aufgrund des Coronavirus dazu kommen, dass Personen unter Quarantäne gestellt werden, damit einem Beschäftigungsverbot unterliegen und einen Verdienstausfall erleiden, gibt es nach dem Infektionsschutzgesetz die Möglichkeit einer Entschädigung.

Seit 01.01.2021 können entsprechende Anträge ausschließlich online über das unten stehende Portal gestellt werden. Die Bearbeitung und Auszahlung der Mittel erfolgt über das Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar.

Informationen zur Entschädigung bei Entgeltausfall

Portal zur digitalen Antragstellung



Fördermöglichkeiten bei Liquiditätsschwierigkeiten

Bei Liquiditätsschwierigkeiten, Kurzarbeit oder ähnlichen Problemen durch ausbleibende Aufträge gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten und Hilfsangebote. Hierfür hat die Thüringer Aufbaubank eine Sonderseite freigeschalten, die stetig aktualisiert wird und auf der unter anderem Wirtschaftshilfen, Bürgschaftsprogramme, Kreditangebote, Infos zum Kurzarbeitergeld und viele weitere wichtige Hinweise für Unternehmen bereitgestellt werden.

Aktuelle Informationen der Thüringer Aufbaubank für Unternehmen

Außerdem finden kleine und mittlere Unternehmen, die stark von der Coronakrise betroffen sind, die aktuell bis 30. Juni 2021 gültigen Coronamaßnahmen der Bürgschaftsbank Thüringen (BBT) und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) als interaktive PDFs nachfolgend in einer Übersicht zusammengestellt.

Informationen zu Bürgschaften

Informationen zu Beteiligungen



 

Thüringer Wirtschaftsministerium bei der Thüringer Aufbaubank

Telefon: 0800 5345676

Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz

Telefon: 0361 573815099

Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus

Telefon: 030 186151515

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums

Telefon: 030 346465100

Als Unternehmer sollten Sie sowohl in Ihrem Betrieb als auch im privaten Bereich entsprechende Vorsorgemaßnahmen treffen, um die Gefahr einer Infektion zu minimieren. Auf den Seiten der folgenden Institutionen finden Sie hierzu weitere Informationen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Robert-Koch-Institut