HWK für Ostthüringen

Abschieds- und Willkommensfeier der Kreishandwerkerschaft in Jena

(08.09.2017) Ein Abschied ist auch immer wieder ein Neuanfang. So verbindet die Kreishandwerkerschaft Jena-Saale-Holzland-Kreis seit nunmehr vier Jahren ihre traditionelle Gesellenfreisprechung mit einer Willkommensfeier für die neuen Auszubildenden.

Insgesamt 39 junge Absolventen konnten ihre Gesellenbriefe bzw. Facharbeiterzeugnisse zur Freisprechung in Jena in Empfang nehmen. Zehn Maler & Lackierer, sieben Tischler, jeweils sechs Elektroniker sowie Bauten- und Objektbeschichter, drei Hochbaufacharbeiter, drei Fachpraktiker für Holzverarbeitung, zwei Friseurinnen sowie je ein Maurer und Steinmetz haben nun die Lehrzeit gemeistert.

Thomas Schütze von der Sparkasse Jena-Saale-Holzland, unterstrich in seinem Grußwort, dass die junge Generation der Absolventen mit ihren Ansprüchen die gesamte Gesellschaft und damit auch das Handwerk verändern. Als Junggesellen und Facharbeiter tragen sie neue Ideen in die Betriebe und stehen von nun an auch bei den Handwerkskunden im Mittelpunkt.

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Detlev Praechter, der die Freisprechungszeremonie vornahm, machte deutlich, welch tolle Zukunftschancen sich den Junggesellen nun mit dem Abschluss bieten. Dazu gehöre aber ebenso,  stetig am Ball zu bleiben, um alle neuen Herausforderungen zu meistern.

Kreishandwerksmeister Thomas Jüttner begrüßte schließlich die Azubis des 1. Lehrjahres. „Sie befinden sich auf der Startlinie für ihre drei- bzw. dreieinhalbjährige Ausbildung. Dazu gehört Durchhaltevermögen und Sprintfähigkeit bei den Zwischenprüfungen“, machte er den Junghandwerkern Mut. Er zeigte sich stolz darüber, dass sich die jungen Frauen und Männer für einen Beruf im Handwerk entschieden haben. Die Zukunftsaussichten seien bei entsprechenden Leistungen für alle hervorragend, denn viele Betriebe suchen Fachkräfte und später einmal Nachfolger. Für die neuen Azubis gelte es jetzt, an die Traditionen ihrer Vorgänger anzuknüpfen. Ein Bild konnten sie sich schon einmal davon machen, wie ihre Gesellenfreisprechung in einigen Jahren aussehen kann.



Foto: Junggesellen und Jungfacharbeiter sowie die neuen Azubis, gemeinsam mit den Ehrengästen, zeigen mit diesem Gruppenbild wie stark das Handwerk in der Region sein kann, wenn alle fest zusammen stehen.