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HWK-Gera
Etikette und Kleidung


Beim Vorstellungsgespräch kommt es vor allem auf den ersten Eindruck des Bewerbers an. Die Einhaltung der Formvorschriften für den zwischenmenschlichen Umgang (Etikette) ist dabei nicht immer problemlos. Dazu gehören unter anderem die dem Anlass entsprechende Kleidung, das Aussehen sowie das korrekte Auftreten und die richtige Körpersprache und damit die Ausstrahlung des Bewerbers.

1. Etikette

  • Halten Sie sich an die üblichen Höflichkeitsregeln. Klopfen Sie selbstbewusst an die Tür (nicht zu leise, aber auch nicht zu lautstark).
  • Stellen Sie sich immer mit Ihrem vollen Namen vor.
  • Wichtig ist auch der Händedruck zur Begrüßung. Warten Sie ab, wie Ihr Gegenüber reagiert, denn nicht jeder Mensch gibt gerne die Hand. Streckt man Ihnen die Hand entgegen, reagieren Sie mit einem kräftigen Händedruck.
  • Nehmen Sie erst nach einer Aufforderung durch Ihren Gesprächpartner Platz.
  • Nennen Sie Ihren Gesprächpartner immer beim Namen.

2. Kleidung, Aussehen

  • Wählen Sie die für das Gespräch „passende“ Kleidung, weder zu lässig noch zu modisch „aufgedonnert“. Die Kleidung sollte sauber und ordentlich sein sowie auf den Gesprächspartner einen seriösen Eindruck machen. Freizeitbekleidung wie ausgewaschene Jeans und T-Shirt sind bei einem Vorstellungsgespräch ebenso tabu wie bei den Mädchen ein bauchfreies Top oder ein Minirock.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe frisch geputzt sind. Viele Personalchefs haben für so etwas ein Auge. Tragen Sie keine Sportschuhe zu Ihrem Bewerbungsgespräch.
  • Bei Schmuck und Kosmetik gilt „weniger ist mehr“. Gehen Sie also sparsam mit Make-up um.
  • Frisch gewaschene Haare sowie saubere Hände und Fingernägel sind eine Selbstverständlichkeit.

3. Körpersprache

  • Versuchen Sie eine lockere und entspannte Sitzhaltung - weder zu steif noch zu lässig.
  • Signalisieren Sie Aufmerksamkeit, indem Sie sich nicht zu stark zurücklehnen oder gar die Arme verschränken (Abwehrhaltung).
  • Vermeiden Sie es, mit den Armen (und vielleicht den Beinen) zu gestikulieren.
  • Halten Sie während des Gespräches viel Blickkontakt (jedoch nicht den Gegenüber anstarren). Häufiges Wegschauen signalisiert auch Desinteresse.
  • Überlassen Sie dem Mitarbeiter des Unternehmens die Gesprächsführung und verfolgen Sie das Gespräch aufmerksam, freundlich und aufgeschlossen.
  • Antworten Sie auf Fragen, trotz der Aufregung, weder zu schnell noch zu langsam. Bleiben Sie stets sachlich, sprechen Sie deutlich und vermeiden Sie Szenesprache oder Fremdwörter.

Wenn Sie all diese Punkte berücksichtigen, haben Sie bei Ihrem (vielleicht) künftigen Ausbildungsbetrieb schon jede Menge Pluspunkte gesammelt.


 
Wir helfen gerne:

Referatsleiterin Berufsausbildung
Frau
Katja Schmalfuß

Tel.:0365 8225 159
Fax:0365 8225 188
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