NaWi --> Ein Projekt im Rahmen von "Perspektive Berufsabschluss"

NaWi steht für „Berufliche Nachqualifizierung in den Wirtschaftsregionen Altenburger Land und Gera“
und ist ein gemeinsames Projekt von der
ifw Meuselwitzer BildungsZentrum GmbH und der
Handwerkskammer für Ostthüringen.
Das Projekt ist Teil der Förderinitiative 2 „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“ im Programm „Perspektive Berufsabschluss“, das aus Mitteln des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung sowie aus dem Europäischen Sozialfonds
der Europäischen Union gefördert wird.
Projektlaufzeit: 01.09.2010 - 31.08.2013.
Zielgruppen
- an- und ungelernte Beschäftigte aus klein- und mittelständigen Unternehmen, ohne
bzw. mit keinem adäquaten Berufsabschluss (z.B. Beschäftigung aktuell als Metallbauer
aber Berufsabschluss als Tischler) - Arbeitssuchende ohne Berufsabschluss bzw. mit Berufsabschluss, der jedoch auf dem Arbeitsmarkt wenig verwertbar ist (z.B. Assistentenabschlüsse)
- Personen mit einem Berufsabschluss, der bundesweit nicht ganzheitlich bzw. nicht anerkannt wird (z.B. ausländische Berufsabschlüsse)
Ziele
- Begleitung der Teilnehmenden zum Zugang zur externen Gesellen-/ Abschlussprüfung
(gem. § 37 Abs. 2 HwO, § 45 Abs. 2 BBiG) und zum nachträglichen Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses im Rahmen der modularen Nachqualifizierung - Auf- und Ausbau eines nachhaltig auf den regionalen Bedarf abgestimmten Nachqualifizierungsangebots in enger Kooperation mit den relevanten regionalen Arbeitsmarktakteuren
- Einrichtung eines Karriere- und Unternehmensservice zur Beratung von interessierten Unternehmen und qualifizierungswilligen Personen
Inhalt
Im Fokus des Projekts stehen zunächst an- und ungelernte Beschäftigte ohne bzw. mit keinem adäquaten Berufsabschluss. Personen ohne Berufsabschluss haben vergleichsweise schlechte Arbeitsmarktchancen. Hier setzt das Projekt NaWi an, indem es den Teilnehmenden Möglichkeiten eröffnet, durch modulare Nachqualifizierung und der anschließenden externen Gesellen-/ Abschlussprüfung (gem. § 37 Abs. 2 HwO, § 45 Abs. 2 BBiG) einen Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu erwerben. Dies geschieht berufsbegleitend und in Verbindung mit dem Arbeitsprozess.
Dabei werden für die Unternehmen flexible passgenaue Qualifizierungskonzepte entwickelt, die die jeweiligen betrieblichen Erfordernisse und die individuellen Bildungsvoraussetzungen der qualifizierungswilligen Personen berücksichtigen. Die Nachqualifizierung soll dabei gleichermaßen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gerecht werden. Dem künftigen Fachkräftebedarf kann so umfassend begegnet werden, da Qualifizierungspotentiale von an- und ungelernten Beschäftigten besser genutzt werden.
Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des BMBF und des ESF! » siehe Projektförderer













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