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Gesellenbrief als Eintrittskarte ins künftige berufliche Leben
„Der Gesellenbrief ist die Eintrittskarte in Ihr zukünftiges berufliches Leben“, betonte der Landtagsabgeordnete Mario Vogt (CDU) in seiner Festrede anlässlich der Gesellenfreisprechung von 53 Handwerksgesellen aus dem Gebiet der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis am gestrigen Freitag im Eisenberger Schloss.
Dreieinhalb Jahre haben sie die Berufsschulbänke gedrückt, auf den Baustellen sowie in Werkstätten Rüstzeug in Theorie und Praxis erworben. Schließlich stellten sie ihr Können in den theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen unter Beweis, bevor sie von Obermeister und Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Dieter van Riesen freigesprochen und von Kreishandwerksmeister Rolf Fischer sowie ihren Lehr- und Obermeistern die begehrten Gesellenbriefe überreicht bekamen. Ab sofort dürfen die Junggesellen die Berufsbezeichnungen als Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, als Metallbauer und Feinwerkmechaniker sowie als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik führen.
Als Beste ihres Jahrganges wurden Elektroniker Steffen Reitberger sowie die Konstruktionstechniker Sebastian Potz und Martin Beier für ihren Abschluss mit der Gesamtnote „zwei“ geehrt. Steffen Reitberger lernte bei der Greizer EFA Elektroanlagen & Service GmbH. Sebastian Potz absolvierte die Lehre im elterlichen Metallbaubetrieb Potz in Bad Klosterlausnitz und Martin Beier bei der LBJ Leichtmetallbau Jena GmbH.
75 Prozent der Jugendlichen wurden direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen, zehn Prozent wollen beispielsweise studieren oder gehen zur Bundeswehr. Die anderen 15 Prozent werden sich bei neuen Betrieben bewerben. „Halten Sie die Treue zu betrieben hier vor Ort!“, forderte Mario Voigt die Jugendlichen auf, die zahlreich vorhandenen Chancen in den Handwerksbetrieben der Heimatregion zu nutzen.
Foto: Sebastian Potz (li.) und Martin Beier (re.) gehörten zu den Jahrgangsbesten und nahmen die besonderen Glückwünsche von Kreishandwerksmeister Rolf Fischer vor dem Eisenberger Schloss entgegen. Foto: Seifert


















